Fetziger Rap für "alle, die diese Stadt gern haben"
Südhessen Morgen
27. Mai 2009
Viernheim. "Legenden und Mythen apokalyptischer
Reime": Das verbirgt sich hinter der 2001 gegründeten
Hip-Hop-Band Lumar. Im Moment machen Mark Kulpa,
Jonathan Kosakowski, Ludwig Fischer und Armin Alihodzic
mit ihrem Rap "Das ist Viernheim, das ist meine Heimat"
Auf sich aufmerksam. In der Hip-Hop-Szene, so die
städtische Presse- und Informationsstelle, werde die
Homepage der Gruppe www.lumar-hiphop.de vielfach
angeklickt, um die "Liebeserklärung an Viernheim" he-
runterzuladen. So hätten die Fans den Refrain ständig
auf den Lippen und rappten diesen bei allen Gelegenheiten.
"Das ist der Track für und über Viernheim, für Leute, die hier
wohnen und alle, die diese Stadt auch gern haben", teilen
die jungen Musiker auf ihrer Homepage mit. Und bei youtube
gibt es den Videoclip dazu.
Ihre Stadt, das wird klar, sehen die Vier nicht unkritisch:
"Viernheim ist ein harter Brocken, hier tragen Leute Steine in
den Socken. Hier trifft Jung auf Alt, Freund auf Feind, du weißt
was ich mein, Leben auf Asphalt", singen sie während ihres
filmischen Streifzugs durch Verne, bei dem die Bilder der
schnell geschnittenen Szenen kreuz und quer durch das ganze
bebaute Gebiet wechseln. Trotz einiger kritischer Töne
lassen die Jungs von Lumar aber keinen Zweifel daran: "Wir
bleiben dieser Stadt treu". tbr
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